Abseits der Wege

Ich heiße Moritz.

Das ist meine Website.

Hier veröffentliche ich hin und wieder persönliche Inhalte zu den Themen Minimalismus und Nachhaltigkeit, sowie einer veganen, anderen Sichtweise der Dinge, abseits von Popularität und Massenkultur.

Warum vegan?

Ich mag das Gefühl von Ruhe und Freiheit. Ich bin froh, wenn ich Zeit für mich habe und Stille einkehrt, sowohl im Außen als auch in mir. Und ich genieße es, nichts tun zu müssen was ich nicht möchte.

Kein Lebewesen ist besser oder schlechter als andere; jegliche Wertung entsteht allein durch uns. Es gibt kein Recht auf dieser Welt, sich über anderes Leben zu stellen. Alle haben dasselbe Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Frieden und Freiheit. Mein Handeln sollte, nach bestem Wissen und Gewissen, diesem Recht entsprechen. Das ist für mich die logische Konsequenz.

Friedenszeichen setzen

Durch meine Entscheidung, Tiere in Frieden zu lassen, vermeide ich Gewalt und Leid – nicht nur für Tiere, auch für Menschen. Weiter reduziert sich meine Beteiligung am Zerstören unserer Mitwelt, also der Grundlage unseres Lebens sowie der von zukünftig (vielleicht) noch folgenden Bewohnern der Erde.

In meinen Augen sichert die vegane Art zu leben unser Überleben, sie ist gesund, zeitgemäß und obligatorisch für allumfassenden Frieden.

Einfach minimal

Mit der Zeit habe ich bemerkt, je weniger ich zum Leben brauche, desto freier, leichter und besser fühle ich mich. Ich begann die Relevanz der Dinge, die täglich meine Aufmerksamkeit fordern bzw. forderten, sowie meine Wünsche, Erwartungen und mein Verhalten, grundlegend zu hinterfragen: Was belastet mich, was steht zwischen mir und einem wahrhaftigen Leben – vielleicht oder gerade auch unterbewusst? Positiv formuliert: Was brauche ich, was unterstützt mich und gibt mir ein schönes Gefühl? Was macht mich glücklich?

Meine Veränderung im Denken beeinflusste mein Handeln. Dies wiederum führte u.a. dazu, dass sich „mein Besitz“ im Laufe der letzten Jahre auf angenehme Weise erheblich reduzierte. Inzwischen ist es für mich ganz natürlich, dass ich im Grunde nichts besitze – und das ist gut so, weil ich es liebe.

Mitweltbewusst

Menschliche Gier kennt keine Grenzen. Es ist absolut irre, wie viel schädlichen Abfall wir durch unseren rücksichtslosen Konsum produzieren. Überall findest du Müll – angefangen in unseren Köpfen. Es betrübt mich sehr, dass wir dieser Tatsache keine ernsthafte Relevanz beimessen und so ein breites Umdenken stattfinden könnte. Wir haben unser Mitgefühl, sowie jegliches Maß verloren. Stattdessen fristen wir ein Dasein in völliger Ignoranz gegenüber uns selbst und allem Leben auf diesem Planeten.
Als ich begriff, dass wir dieses Spiel von vornherein nur verlieren können, hörte ich auf mitzuspielen. Ich spiele jetzt mein eigenes Spiel – fair und nach meinen Regeln. Denn das fühlt sich gut an, weil ich mich und meine Mitwelt respektiere und achte. Ich habe immer eine Alternative. Diese wähle ich liebevoll mit Bedacht. Auf welcher Seite wir gehen liegt an uns und wird in jedem Moment (neu) entschieden, bewusst oder unbewusst.

Schritt für Schritt und konsequent minimierte ich in den letzten Jahren meinen Konsum. Auf unnötige und neu produzierte Dinge pfeife ich, vor allem wenn sie anderen und mir schaden. Ich bevorzuge bereits Vorhandenes oder verzichte lieber.

Verzicht ist für mich ein positiver Begriff; eine friedliche, einfache Haltung, die auf der Erkenntnis beruht, ich habe schon genug und alles was ich brauche. – Welch ein Glück!